Der Feiertag im Wasserbett

Dezember 24th, 2009 · No Comments

Viele Menschen müssen ihr Wasserbett morgens viel zu früh verlassen. Es ist einfach der Lauf der Dinge, dass man in die Arbeit gehen muss, um Geld zu verdienen. Nicht viele Menschen können von sich behaupten, dass sie ihren Arbeitstag zu einer Zeit anfangen, die ihnen passt. Schichtarbeiter haben hier das härteste Los. Sie müssen nach der Nachtschicht schlafen, sich wieder auf die Frühschicht oder die Schicht am Nachmittag, die bis in den Abend hinein reicht, einstellen. Hier ist es am schwierigsten, jeden Tag auf das erforderliche Schlafpensum im Wasserbett zu kommen. Der Körper hat einen gewissen Rhythmus und Schlaflosigkeit kann die Folge sein, wenn dieser Takt nicht mehr im gleichen Lied vor sich hin klingt.

Ein Feiertag im Wasserbett: Das wünschen sich viele, die am Wochenende dann den Stress erdulden müssen, das an haus und Garten zu erledigen, was während der Arbeitswoche nun einmal liegen bleibt. Man muss es sich allerdings fest vornehmen, den Tag auch wirklich im Wasserbett zu verbringen. Frühstück im Bett, nachdem man sich ausgiebig ausgeschlafen hat, ist schon einmal ein Anfang. Dann vielleicht noch eine Lesestunde, oder, wer die Voraussetzungen dafür im Schlafzimmer hat, einen Film angesehen: So kann man es schon einmal an einem Tag aushalten. Für viele wäre es aber nichts, dies an jedem Tag zu tun. Untätigkeit kann auch ein Fluch werden und Langeweile der Grund für Depressionen und mangelnde Motivation, etwas im Leben zu bewegen. Für die, die den Feiertag nicht im Wasserbett, sondern auf einer normalen Matratze verbringen müssen: Hier geht es genau so gut, den Herrgott einmal einen guten Mann sein zu lassen und einfach nur zu faulenzen.