Es gibt drei typische Grundlagen, die ein Wasserbett zu dem machen, was es ist: Nämlich einem gesundheitsfördernden Schlafgerät. Das sind zum Einen die Schwerelosigkeit, zum Anderen die Hygiene und zum Dritten die Wärme der Betten.
Die Schwerelosigkeit ist den physikalischen Eigenschaften des Wassers geschuldet. Wer auf Wasser liegt, ist schwerelos, er muss sein eigenes Körpergewicht nicht mehr tragen. Es verhält sich ähnlich, wie bei einem Säugling im Mutterleib, der im Fruchtwasser schwebt.
Die Hygiene der Wasserbetten wird durch den leicht abwaschbaren Wasserkern gewährleistet. Dieser sorgt unter anderem für die Fernhaltung von Milben und Hausstaub, sowie weiteren Allergenen. Voraussetzung für die hohe Hygiene beim Wasserbett ist natürlich, dass dieses regelmäßig gereinigt wird. Ein spezieller Vinylpfleger ist im Handel erhältlich. Er reinigt nicht nur den Wasserkern, sondern schützt diesen auch davor, porös zu werden. Dies ist wichtig, da andernfalls schnell ein Leck auftreten könnte, aus dem Wasser austreten kann.
Der dritte wichtige Punkt bei Wasserbetten ist die Heizung. Das Besondere an diesen Betten: Der Körper muss nicht das Bett aufwärmen, sondern das Bett wärmt den Körper auf. Dadurch gelingt es, dass man selbst im Winter nicht frieren muss und sofort in ein wohlig warmes Bett steigen kann. Auch können Wasserbetten über Stunden hinweg ohne Heizung laufen, da sie die Wärme speichern. So kann beispielsweise die zusätzliche Heizung über Nacht, während des Schlafens abgestellt werden. Wichtig ist die Wärme beim Wasserbett deshalb, damit der Schweiß nach oben abgeleitet wird und sich somit auch kein Kondenswasser auf dem Bett bilden kann, welches dem Wasserkern schaden könnte.
Das Wasser selbst ist natürlich das wichtigste Material beim Wasserbett. Es kann über Jahrzehnte ohne einen Wechsel verwendet werden. Lediglich ein guter Konditionierer ist notwendig, da dieser für die Frische des Wassers sorgt.
