Cellulitis oder die Orangenhaut ist heute ein bekanntes Problem vieler Frauen. Diese leiden darunter, wenn sie Cellulitis aufweisen, sie fühlen sich in ihrer Attraktivität verringert und zudem werden sie auch von anderen oft schief angesehen. Der psychische Druck ist oft genauso groß, wie das körperliche Problem, wenngleich die Mediziner Cellulitis nicht als Krankheit ansehen. Von Cellulitis betroffen sind fast ausschließlich Frauen, die über einen anderen Hormonhaushalt verfügen, als Männer. Etwa 80 Prozent der Frauen ab 20 Jahre leiden unter Cellulitis.
Wichtig, um der Orangenhaut vorzubeugen, sind ein normales Körpergewicht, das vor dem 40. Lebensjahr erreicht werden muss, sowie ein gesunder Schlaf auf einer Matratze mit wenigen Druckpunkten. Die Cellulitis wird in drei Stadien unterschieden, im ersten Stadium ist die Orangenhaut nur beim Zusammendrücken der Haut, im zweiten Stadium im Stehen und im dritten Stadium sogar schon im Liegen zu sehen. Die Vorwölbungen und Dellen, die vorrangig an Oberschenkeln und Gesäß auftreten, kommen durch eine mangelhafte Durchblutung und starken Druck auf die betreffenden Körperpartien zustande. Dieser Druck kann unter anderem auch durch die falsche Matratze hervorgerufen werden, weshalb das richtige Schlafsystem eine große Bedeutung hat.
Abspecken kann helfen
Ebenfalls ist es sinnvoll, abzuspecken. Dies sollte jedoch vor dem 40. Lebensjahr erfolgen, da nur bis zu diesem Zeitpunkt die Haut eine ausreichend große Elastizität aufweist, um auch tatsächlich wieder in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren. Allerdings sollte bei den Diäten nicht auf einseitige Diäten oder allzu drastische Maßnahmen gesetzt werden. Die Null-Diät etwa wird niemandem helfen und bei kurzfristig andauernden Diäten kommt es nur zum normalen Jojo-Effekt, der die Cellulitis nicht verringern kann.
Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, die Durchblutung zu fördern. Hier können Lymphdrainagen und andere Massagen sinnvoll sein. Zu guter Letzt ist auch auf das richtige Bett zu achten. Ein Wasserbett kann hierbei besonders wertvolle Dienste leisten, denn es unterstützt den Körper hinreichend. Allzu harte Betten sind dagegen schädlich, da sie nur für einen noch stärkeren Druck sorgen. Im Wasserbett dagegen kann der Körper wunderbar einsinken und wird punktuell entlastet. Das Matratzenphänomen, wie die Cellulitis auch bezeichnet wird, tritt nicht auf. Besonders wichtig ist das Wasserbett deshalb, weil wir ein Drittel unseres Lebens schlafend verbringen, hier können wir also eine ganz besonders starke Wirkung erzielen.
