Wer selbst in einem Wasserbett seine Nachtruhe genießen darf, wünscht sich das angenehme Befinden sicher auch für seine Kinder. Bei der Frage, ob man für die Kleinsten schon ein Wasserbett kaufen sollte, scheiden sich aber die Geister. Hier geht es weniger darum, das Baby mit in das eigene bett zu nehmen, sondern um die Problematik, ob eine solche Schlafstätte gesund ist. Das Schlafen im Elternbett birgt Risiken, deshalb sollte es nach Möglichkeit unterbleiben. Viele Kinder ersticken Jahr für Jahr, weil die Eltern im Tiefschlaf nicht bemerken, dass sie sich auf das Baby gelegt haben. Auch beim eigenen Wasserbett fürs Baby gibt es Diskussionen. Angebote sind sicher im normalen Fachgeschäft, wie auch im Online Shop zu bekommen. In der heutigen Zeit gibt es ja nichts, was es nicht gibt.
Manche Eltern und Fachleute raten ab, da das Baby gerade im ersten Lebensjahr eine sehr feste, beinahe harte Schlafunterlage benötigt, um eine gesunde Wirbelsäule entwickeln zu können. Da aber auch ein Wasserbett sehr hart „eingestellt“, das heißt, befüllt werden kann, dürfte dieses Argument entkräftet sein. Eine Heizung im Wasserbett könnte das Risiko beinhalten, dass das Kind überhitzt, wenn es zugedeckt ist. Ein erwachsener Mensch oder ein älteres Kind kann, wenn es in der Nacht schwitzt, die Decke entfernen. Diese Fähigkeit besitzen Babys, meist in Windel, Unterwäsche, Schlafanzug und Schlafsack gepackt, nicht. Die Heizung ist an, das Kind schwitzt über die Maßen: Das ist nicht gesund und kann im schlimmsten Falle sogar tödlich enden. Es gibt aber Wassermatratzen, deren Wasserkern so gut isoliert ist, dass hier keine Probleme entstehen, weil die Eltern getrost auf die Heizung verzichten können. Ein Wasserbett fürs Baby ist also durchaus denkbar.
