Besonders bei schlechtem Wetter werden Hunde sehr schmutzig; da muss schon mal der Whirlpool herhalten, damit die Vierbeiner wieder sauber werden. Hunde müssen bei jedem Wetter raus, wo sollen sie denn sonst ihr Geschäft verrichten? Schönes und vor allem trockenes Wetter, ist natürlich für einen Spaziergang am schönsten, doch dies kann man sich nicht immer aussuchen. Kleine Hunde, wie Rehpinscher oder Yorkshire Terrier, brauchen lange nicht so viel Auslauf, wie größere und vor allem agilere Hunde. Besondere Rassen wie Jagdhunde oder Schlittenhunde gehören zu der Art Hunde, die man eigentlich gar nicht müde bekommt. Diese Ausdauer ist unvorstellbar. Solche Hunde legen eine Lauffreudigkeit an den Tag, die man sich so gar nicht vorstellen kann.
Bevor man sich einen Hund zulegt, sollte man sich in jedem Fall ausführlich informieren, welchen Zeitaufwand die ausgesuchte Rasse hat. Die sogenannten Handtaschenhunde, sind eher für Menschen, die nicht ganz so viel Zeit haben, stundenlang mit dem Vierbeiner durch die Natur zu laufen. Naturliebhaber und solche die gerne und viel wandern, kommen eher mit einem größeren Hund zurecht. Am idealsten ist es natürlich, wenn man sich den Hund bereits im Welpenalter zulegt. So kann man ihn an die neuen Bedingungen und den Alltag, wie er bei der neuen Familie ist, mit einbringen. Alles was sie in den ersten Wochen lernen oder ausprobieren, wird später keine Angst hervorrufen. Diese Zeit in der dies möglich ist, nennt man Sozialisierungsphase. Dazu gehört auch ein Bad im Whirlpool.
So hat er dann später, wenn er so richtig schmutzig von einem Waldspaziergang zurückkommt, keine Angst vor dem Whirlpool und dem Wasser das darin ist. Bereits bei den ersten malen, sollte man ein Ritual einführen, damit er sich im Badezimmer nicht schüttelt. Eine klare Reihenfolge in den Handgriffen, ist hier erforderlich, damit man nach dem Baden nicht das ganze Badezimmer putzen muss. Gut ist, wenn man die Badetücher für den Hund schon vorher zurechtlegt, damit man sie gleich griffbereit hat. Sicher wird dies nicht immer ohne ein Malheur funktionieren, dennoch kann man dabei das schlimmste verhindern, wenn man bereits darauf gefasst ist und schnell reagiert.
Sobald der Hund trockengerieben ist, sollte man den Whirlpool gründlich reinigen. Denn so ein Hund verliert schon einige Haare beim Baden. Dies ist aber gar nicht schlimm, denn es ist eigentlich nichts anderes wie beim Menschen. Der verliert genauso Haare, wenn auch nicht gleich so viel. Die Haare die im Siffon hängen bleiben, sollten gleich entfernt werden, indem man sie in den Müll schmeißt und nicht durch das Rohr spült. So verhindert man, dass das Rohr verstopft und man vielleicht auch noch den Klempner braucht. Regelmäßiger Rohrreiniger hilft, damit sich nichts festsetzen kann.
Wer Angst hat, dass sein Whirlpool beim Baden des Hundes Kratzer bekommt, kann, bevor er das lauwarme Wasser einlässt, ein Handtuch oder eine Wanneneinlage hineinlegen. Zum einen kann der Hund dann beim Baden nicht ausrutschen und zum anderen kann man dadurch, die gefürchteten Kratzer vermeiden. Sollten dennoch einmal kleine Kratzer entstehen, kann man diese mit einer Kunststoffpolitur eventuell wieder entfernen. Damit der Glanz recht lange erhalten bleibt, ist ein Putzstein sehr gut geeignet. Diese weiße Masse wird mit einem weichen Schwamm aufgetragen, danach einpoliert und mit klarem Wasser wieder abgespült.
Wem zum Baden des Hundes sein Whirlpool zu schade ist, kann ja auf die Dusche ausweichen. Dort funktioniert es genauso. In der Dusche könnte man dem Hund sogar erlauben, sich zu schütteln, aber nur dann, wenn man schnell genug ist, dass vorher die Türe geschlossen werden kann. Wie gesagt: Führt man bei der Badepflege ein Ritual ein, lernt der Hund von klein auf, wie sauberes Baden zu Hause funktioniert. Darüber freut dann sicher nicht nur der Hund.
